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Die französische Stadt Couches ist Partnergemeinde von Wallerstein.
Zur Pflege dieser Freundschaft hat sich der "Freundeskreis Couches" gegründet.
Mehr über Couches erfahren Sie im
übernächsten Absatz und bei:
Arthur Müller, Graf-Wolfgang-Straße 6, 86757 Wallerstein
Markham:
Mit der kanadischen Stadt Markham verbindet Wallerstein
ein herzliches Verhältnis, weil diese Stadt durch den Wallersteiner Johannes
Albrecht Ulrich de Moll gegründet worden war. William Berczy, wie
er sich in Amerika nannte, führte 220 deutsche Siedler von Altona über die
USA nach Kanada und gründete die Stadt Markham (www.markham.ca).
Die Geschichte von Couches
Nach einer Abhandlung des Abbé Grundwald
Der moderne Reisende, der die Route Paris-Nizza einschlägt, oder der Tourist,
der am Steuer
seines Autos über das kurvenreiche, von Häusern gesäumte Band von mehr als
3 km Länge fährt, das Couches-en-Bourgogne ist, hat keine Ahnung, dass er
ein Land mit weit zurückgehender Vergangenheit durchquert, ein Land, das
eines der reichsten an Geschichte des ehemaligen Gebietes der Eduen und
des mittelalterlichen Burgunds.
Diese kleine Stadt von 1800 Einwohnern beherbergte früher bis zu fast 4000,
d.h. so lange sie das Geschäftszentrum der Gegend war.
Lage
Bis Paris sind es ungefähr 325 km, und Couches liegt in wesentlichen gleicher
Entfernung, d.h. 25 km, von Chalon und von Autun.
Dieses burgundische Dorf entrollt das Band seiner Winkeligen Straße (National-Str.
Nr. 78) am östlichen Hang eines Berges, der die Wasserscheide darstellt
zwischen zwei Becken: dem des Ozeans und dem des Mittelmeers.
Der Reisende, der von Autun nach Chalon fährt, glaubt, wenn er an der oberen
Grenze des Gebietes von Couches ankommt, in eine andere Region hineinzukommen.
Da findet er mit den Weinreben eine mildere Luft, einen lieblicheren Anblick,
eine heiterere Bevölkerung. Er befindet sich an den Toren von Burhind, er
hat schon den Mittelmeerraum betreten.
Die Entstehung
Den Römern, die mit so viel Geschick einen Standort wählten, müssen diese
kühlen Täler
gefallen haben, die von den kalten Winden geschützten und den ersten Sonnenstrahlen
liebkosten werden. Sie haben ein dauerndes Andenken hinterlassen, indem
sie zwei nahe Gipfel ihren Gründern geweihten haben:
Romus und Romulus, die zu Mont- Réme und Mont-Rome wurden, und indem sie
auf den Höhen die Via Agrippa bauten, die sich von Lyon nach Boulongne erstreckte.
Die Griechen selbst scheinen den Namen gegeben zu haben, denn von der Etymologie
her ist der Name unbestreitbar griechisch- phönizischen Kolonein, die, vor
den Römern, sich an unseren Küstenstrich ausbreiteten mit Marseille als
Hafenstützpunkt.
Seit dem 1. Jahrhundert de christlichen Zeitrechnung ist die griechische
Sprache in der Gegend bekannt, wie die Inschriften bezeugen, die in Autun
gefunden wurden. Das kleine Tal, in dem Couches eingebettet ist, liegt em
Fuß der Daucase (Caucase?) liegt. Der früheste Schutzheiligen von Couches
ist der Hl. Georg, ein Griechischer Nationalheiliger, wie die Colchide eine
Nachbarin der "Géorgie" ist.
Auf dem Plateu von Autun oder von Artully, oben im Wald von Plancise, auch
ein griechischer Name, befindet sich der Teich des Goldenen Flieses, Diese
Legende ist im wesentlichen griechisch!
Man muss zugeben, dass all diese Zusammenhänge bemerkentswert sind und dem
modernen Namen "Couches" ein Klang geben, der hervorgegangen ist aus den
Wanderungen der leuchtsnden Zivilisation Hellas nach dem Westen.
Sehnswürdigkeiten:
-Das Schloss von Marguerite von Burgund
-Die St. Georgs-Abtei
-Die Geschichte der Priorei Couches
-Die Pfarrkirche St. Martin
-Das alte Hospital
-Das Haus der "Templiers"
-Der Turm Bajole
-Chateau Epiry (Saint Emiland)
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